Vortrag: Dr Anna Hájková, Queere Liebe im Holocaust – "Menschen ohne Geschichte sind Staub"
Die Teilnahme ist frei, Voranmeldung unter ns-doku@krefeld.de
Wo sind die Geschichten der großen queeren Liebe in der Shoah? Es gibt so gut wie keine. Anna Hájková erklärt, weshalb die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in der Shoah später ausgeklammert und marginalisiert worden ist und wie ihre Rückkehr in das kollektive Gedächtnis eine inklusive und feministische Geschichte dieses Genozids anbieten kann. Die erweiterte Auflage des Klassikers „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ basiert auf originärer und umfangreicher Archivforschung und bietet einen prägnanten Einblick in die queere Geschichte des Holocaust für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.
Die englische Ausgabe von »Menschen ohne Geschichte sind Staub« hat kürzlich den 75. National Jewish Book Award in Kategorie Holocaust gewonnen. Anna Hájková, geb. 1978, ist Reader in modern European continental history an der University of Warwick, Großbritannien, wo sie das Centre for Global Jewish Studies leitet. Sie ist Historikerin der jüdischen Holocaustgeschichte und Autorin von »The Last Ghetto: An Everyday History of Theresienstadt«. Hájková ist Pionierin auf dem Gebiet der queeren Holocaustgeschichte. Veröffentlichungen u.a.: The Last Ghetto: An Everyday History of Theresienstadt (erscheint 2020); Medicine in Theresienstadt, in: Social History of Medicine, 33,1 (2020); Die letzten Berliner Veit Simons: Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums (Co-Autorin, 2019). Auszeichnungen: Catharine Stimpson Prize for Outstanding Feminist Scholarship 2013.
Der Förderverein Villa Merländer e.V. freut sich über Spenden zugunsten der Bildungsarbeit.
Foto Copyright: Portrait Hájková – Václav Jirásek; Margot Neumann- LBI; Fredy Hirsch – Beit Terezin
Weitere Informationen:
https://villamerlaender.de/events/vortrag-dr-anna-hajkova-queere-liebe-im-holocaust-menschen-ohne-geschichte-sind-staub/
Wo sind die Geschichten der großen queeren Liebe in der Shoah? Es gibt so gut wie keine. Anna Hájková erklärt, weshalb die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in der Shoah später ausgeklammert und marginalisiert worden ist und wie ihre Rückkehr in das kollektive Gedächtnis eine inklusive und feministische Geschichte dieses Genozids anbieten kann. Die erweiterte Auflage des Klassikers „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ basiert auf originärer und umfangreicher Archivforschung und bietet einen prägnanten Einblick in die queere Geschichte des Holocaust für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.
Die englische Ausgabe von »Menschen ohne Geschichte sind Staub« hat kürzlich den 75. National Jewish Book Award in Kategorie Holocaust gewonnen. Anna Hájková, geb. 1978, ist Reader in modern European continental history an der University of Warwick, Großbritannien, wo sie das Centre for Global Jewish Studies leitet. Sie ist Historikerin der jüdischen Holocaustgeschichte und Autorin von »The Last Ghetto: An Everyday History of Theresienstadt«. Hájková ist Pionierin auf dem Gebiet der queeren Holocaustgeschichte. Veröffentlichungen u.a.: The Last Ghetto: An Everyday History of Theresienstadt (erscheint 2020); Medicine in Theresienstadt, in: Social History of Medicine, 33,1 (2020); Die letzten Berliner Veit Simons: Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums (Co-Autorin, 2019). Auszeichnungen: Catharine Stimpson Prize for Outstanding Feminist Scholarship 2013.
Der Förderverein Villa Merländer e.V. freut sich über Spenden zugunsten der Bildungsarbeit.
Foto Copyright: Portrait Hájková – Václav Jirásek; Margot Neumann- LBI; Fredy Hirsch – Beit Terezin
Weitere Informationen:
https://villamerlaender.de/events/vortrag-dr-anna-hajkova-queere-liebe-im-holocaust-menschen-ohne-geschichte-sind-staub/
in 19 days
Villa Merländer
https://kiktik.de/event/vortrag-dr-anna-hajkova-queere-liebe-im-holocaust-menschen-ohne-geschichte-sind-staubFriedrich-Ebert-Straße 42, 47799 Krefeld